Kristina Schröder sendet Grußwort anlässlich der Ausstellungseröffnung

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, hat anlässlich der Ausstellungseröffnung von “Zwischen Himmel und Hölle – Kinder machen sich ein Bild von ihrer Stadt”  im Deutschen Technikmuseum ein Grußwort an die Berliner Stadtmission gesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe junge Künstlerinnen und Künstler,
„der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt“, hat Kurt Tucholsky
einmal in seiner ganz eigenen Art gesagt. Die im Rahmen der Ausstellung „Zwischen Himmel
und Hölle“ präsentierten Bilder legen den Schluss nah, dass der deutsche Schriftsteller seine
Äußerung nicht ganz ernst gemeint hat. Denn die Vielfalt und Ausdrucksstärke der hier ausgestellten
Bilder zeigen weite Horizonte – und zwar im doppelten Wortsinn.
Wir sehen Berlin in all seinen Facetten: Vertrautes und Fremdes, in bunten Farben und in
schwarz-weiß, mit Ecken und Kanten. Schöne, überraschende und teilweise auch verstörende
Bilder sind entstanden – Dokumente des Stadtlebens „zwischen Himmel und Hölle“, wie der
Titel der Ausstellung sagt. Die jungen Fotografinnen und Fotografen haben durch das Projekt
sicherlich viel gelernt: zum Beispiel, wie wichtig es ist, genau hinzusehen, die Wahrnehmung
für unsere Umgebung und für unsere Mitmenschen zu schärfen und den Blick dabei nicht nur
auf die schönen Seiten zu richten.
Ich gratuliere allen Künstlerinnen und Künstlern zu dieser gelungenen Ausstellung und wünsche
ihnen, dass sie sich ihren wachen Blick ein Leben lang bewahren. Ein herzliches Dankeschön
außerdem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berliner Stadtmission: Sie haben dieses
Projekt erst möglich gemacht. Darüber hinaus tragen sie durch ihre tägliche Arbeit dazu bei,
dass auch Menschen, die es schwer haben im Leben, sagen können: „Berlin, ick liebe dir!“.
Dr. Kristina Schröder

Das Grußwort können Sie hier als pdf downloaden: Grußwort mit Unterschrift – Berliner Stadtmission