Küchenparty im ALvis zu Gunsten der Kinder- und Jugendprojekte der Berliner Stadtmission

Das Restaurant ALvis feierte gestern seinen 8. Geburtstag und dazu lud es zu einer Küchenparty ein. Anstatt von Geburtstagsgeschenken erbat das Restaurant eine Spende für die Kinder- und Jugendprojekte der Berliner Stadtmission. Rund 70 Gäste kamen zu dem gemütlichen Abend, speisten vortrefflich und spendeten gerne.

Bettina und Besnik, neunjährige Zwillinge aus dem Wedding, die an einem unserer Fotoworkshops teilgenommen haben, waren als kleine Fotografen vor Ort und knipsten was das Zeug hielt. Die Gäste ließen sich gerne fotografieren und auch Küchenchef Wolfgang Kanow schloß die beiden in sein Herz.

Die Pressesprecherin der Berliner Stadtmission, Ortrud Wohlwend, berichtete eindrücklich von dem teilweise schon Jahrzehnte dauerndem Engagement der Stadtmission im Kinder- und Jugendbereich. Stadtmissionsdirektor Hans-Georg Filker forderte die Gäste auf charmante Art und Weise auf ihr Portmonee zu öffnen.

Während sich die Gäste an dem üppigen Geburtstagsbuffet, welches in der Restaurantküche aufgebaut war, mit den herrlichen Speisen versorgten, hatten sie genug Zeit zu überlegen, wie viel sie für die Kinder- und Jugendprojekte spenden wollen.

Es war ein rundum gelungener Abend!

Fotoworkshop am 7.9.

Der ddp-Fotograf Theo Heimann bietet am 07. September 2010 von 17-19 Uhr einen Fotoworkshop in der Bahnhofsmission am Zoo an. Auch diesmal werden die 8 bis 14-Jährigen von einem Profi in die Geheimnisse der Fotografie eingeweiht, um anschließend ihr neu erworbendes Wissen selbst auszuprobieren.

Eine Besonderheit dieses Workshops ist der Ort, an dem der Workshop stattfindet. Die Bahnhofsmission Zoo ist eine Anlaufstelle für Menschen in Not: Reisende, denen die Fahrkarte oder das Gepäck geklaut wurde, Geschäftsreisende, denen der Schnürsenkel gerissen ist, wohnungslose Menschen, die zur Essensausgabe kommen, alleinreisende Kinder – sie alle sind herzlich willkommen und erhalten Hilfe in der Bahnhofsmission. Dieter Puhl, Leiter der Bahnhofsmission, wird den Kindern eine kurze Einleitung zur Arbeit der Bahnhofsmission geben, bevor die jungen Fotografen den belebten Ort durch ihre Kamera betrachten werden.

Es sind noch Plätze frei! Anmelden könnt ihr euch unter: 030 690 33 500 oder info@kinder-fotografieren-berlin.de

Fotograf Kai-Uwe Heinrich erklärt das Handwerk eines Zeitungsfotografen

 Kai-Uwe Heinrich ist Fotograf beim Tagesspiegel. Was er da macht, was seine Aufgaben sind und welche Fotos es in die Zeitung schaffen, erklärte der gebürtige Berliner gestern elf neugierigen Nachwuchsfotografen.

Zur Veranschaulichung brachte Kai-Uwe Heinrich mehrere Exemplare der aktuellen Tageszeitung mit. Die Kinder bekamen die Aufgabe heraus zu finden, welche Art von Fotos in der Zeitung abgebildet werden. “Fotos mit Menschen” – die Antwort war schnell gefunden.

Im Anschluss hatten die Kinder selbst die Gelegenheit zu fotografieren. Marian, 12 Jahre,  fotografiert am liebsten Lebenwesen. Angelina, 9 Jahre, war neulich mit ihrer Oma im Zoo und hatte Fotos der dort fotografierten Tiere dabei. So ganz unerfahren waren die Kinder aus Zehlendorf, Kreuzberg und Rudow im Fotografieren also nicht. Doch ein Selbstportrait, ist auch für erfahrene Fotografen gar nicht so einfach.

Deutsches Technikmuseum wird Ausstellungsort im Herbst 2010

Wir sind hocherfreut, denn die Ergebnisse unseres Fotoprojektes werden im Herbst 2010 im Deutschen Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ausstellung wird eine Auswahl der Bilder zeigen, die Kinder zwischen 8 und 14 Jahren im Rahmen des Projektes “Zwischen Himmel und Hölle – Kinder fotografieren ihr Berlin” von ihrem Berliner Alltag gemacht haben. Wir dürfen gespannt sein: Wie leben Kinder in Kreuzberg, Wedding, Charlottenburg? Was ist Himmel, was ist Hölle im Leben eines 10-Jährigen? Können Kinder mit einer Digitalkamera überhaupt umgehen?

Besuche die Ausstellung im Herbst 2010 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) und finde die Antworten selbst heraus.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für Hausaufgabenhilfe gesucht

Die Berliner Stadtmission sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Hausaufgabenhilfe Lichtblick.

An jedem Dienstag und Donnerstag treffen sich von 16.00 bis 19.00 Uhr bis zu 12 Mädchen in der Fürbringerstraße 36 in Kreuzberg. Die 10 bis 15-Jährigen suchen Hilfe bei Hausaufgaben und schulischem Lernstoff.

Wir beginnen immer mit einem kleinen Imbiss. In dieser Zeit haben die Mädchen die Möglichkeit zu erzählen: von sich, von ihren Erlebnissen zu Hause und in der Schule. Sie sollen sich alles von der Seele reden – Negatives wie Positives -, was ihre Konzentration beeinflusen könnte.

Im Anschlss beginnt das Lernen. Unsere Mitarbeiterinnen unterstützen die Mädchen beim Lernen, Vorbereiten von Referaten und Klassenarbeiten sowie bei den Hausaufgaben. Die Fächer Deutsch und Mathe werden besonders intensiv geübt. Je mehr Mitarbeiterinnen das Projekt Lichtblick hat, desto intensiver können die Kinder betreut werden und umso größer sind die Erfolge.

Am Ende des letzten Jahres konnten wir uns mit dreien “unserer” Mädchen freuen, sie ihren Mittleren Schulabschluss mit sehr gut abgeschlossen und werden nun das Gymnasium besuchen.

Bitte unterstützen Sie den Hausaufgabentreff Lichtblick durch Ihr Engagement. Wir suchen Ehrenamtliche, die bereit sind ein bis acht Mal im Monat 10 bis 15jährige Mädchen bei ihren schulischen Herausforderungen zu unterstützen.

Bitte wenden Sie sich an Claudia Held, Tel.: 0177 406 16 27 oder per E-Mail: held@berliner-stadtmission.de.

Patrick Femerling ist neuer Unterstützer von “Zwischen Himmel und Hölle”

Patrick Femerling, Basketball-Spieler bei Alba Berlin und deutsche Rekordnationalspieler, ist neuer Unterstützer des Kinderfotoprojekts.

Wir als Berliner Stadtmission freuen uns sehr über die Unterstützung. Über das Projekt “Zwischen Himmel und Hölle” sagt Patrick Femerling Folgendes: „Ich finde das Projekt „Zwischen Himmel und Hölle – Kinder fotografieren Berlin“ toll. Durch das bewusste Fotografieren werden die Kinder ihr Umfeld reflektieren und mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Und für uns Erwachsene entsteht dadurch die Möglichkeit, die Stadt aus den Augen der Kinder zu betrachten. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse.“

Thomas Spikermann erklärt Kindern das Fotografieren

Schon seit vielen Jahren ist Thomas Spikermann Mitglied in der Bildreadaktion der B.Z. Selbst Vater von drei Kindern, hat er gerne den zweiten Fotoworkshop am 28. Juli 2010 übernommen. Auch diesmal waren die Kinder aus ganz Berlin gespannt, was sie erwartet.

Zunächst erklärte Thomas Spikermann den jungen Fotografen, auf was sie achten müssen, um ihr Gegenüber in einem Portrait ab zu bilden.  In Zweierteams probierten die Kinder Auswirkungen von Licht und Schatten, Perspektive und der Zoom-Funktion. Im Anschluss bekamen die Kinder die Aufgabe Details der Umgebung zu fotografieren. Das war gar nicht so einfach, das Ergebnis waren viele unscharfe Bilder und die Kinder brauchten einen langen Atem, um Ameisen, Blumen und Schrauben scharf auf ihrem Display zu erkennen.

Im Anschluss sollten die Teilnehmer den italienisch anmutenden Arkadengang der St. Lukas-Kirche, dem Veranstaltungsort, genau betrachten. Hier lassen sich viele Details entdecken.

Thomas Spikermann ermunterte die 11 bis 14-Jährigen, das Erlernte gleich auszuprobieren und weiter zu fotografieren. Denn nur durch Üben bekommt man ein Gefühl für Licht, Perspektive und Motiv.

Workshop mit Sebastian Hänel: Nebelmaschine begeistert Kinder

Vor lauter Begeisterung über die Gruppe des ersten Fotoworkshops hat sich der Fotograf Sebastian Hänel bereit erklärt, mit den selben Kindern am 26.07.2010 einen weiteren Workshop durch zu führen. Bis auf zwei Kinder konnten alle kommen.

Gespannt warteten sie darauf, was diesmal geschehen würde. Das Warten hat sich gelohnt, denn Sebastian Hänel brachte viel Equipment mit, um mit den Kindern ein professionelles Fotoshooting durchzuführen. Nebelmaschine, Blitzanlage, Kamera, Laptop – die neun Kinder erhielten einen guten Eindruck davon, dass zu der Arbeit eines Fotografen mehr gehört, als auf den Auslöser einer Kompaktkamera zu drücken. Aber die professionelle Kamera wurde nicht etwa von dem renommierten Fotografen bedient, fotografiert haben die neun bis 13-Jährigen. Abwechselnd waren sie Fotograf und Modell.

Im Team wurden auf diese Weise grandiose Fotos produziert. Schnell stellte sich heraus, wer besonderes Talent hat, die eigenen Fotoideen umzusetzen. Neben der Nebelmaschine wurden zusätzliche Hilfsmittel wie fliegende Tücher als Effekte verwendet. Während des spielerischen Umgangs mit der Situation Fotoshooting, erlernten die Kinder, wie eine Kamera benutzt wird. Ganz wie von selbst fanden die kleinen Fotografen heraus, wie die Kamera gedreht werden muss, damit das Motiv passt. Auch Anweisungen wie “mach mal den Kopf mehr nach links” oder “ihr müsst näher zusammen stehen” benutzten sie ganz selbstverständlich.

Zum Abschluss bekamen die Kids die Aufgabe einen ihrer Ferientage zu dokumentieren. Gleich beim Aufstehen sollen sie ein Foto von dem machen, was sie sehen und vor dem Schlafengehen das letzte Foto knipsen. Wir sind gespannt, wie die Tage der Kinder aussehen.

GEC: Fotos der 1. Woche sind eingetroffen

Die erste Woche des Kindercamps GEC (Gussower Erlebnis Camp) ist um und einige Kinder haben ihre Erlebnisse und Eindrücke im GEC mit der Kamera festgehalten.

Im GEC erleben Berliner Stadtkinder Abenteuer im Freien. Zum 5. Mal sind Kinder in den Sommerferien eingeladen ihre freie Zeit in Gussow zu verbringen. Sie spielen, basteln, kochen, backen, klettern, schwimmen, lesen, werkeln, lassen die Seele baumeln und genießen den Wald und den See direkt auf dem Gelände.

An jedem Tag bietet das engagierte Team aus Sozialpädagogen spezielle Workshops für die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren an. In diesem Sommer stehen Fotoworkshops ganz oben auf der Liste. Im Rahmen des Fotoprojektes “Zwischen Himmel und Hölle” werden Kinder im Umgang mit der Kamera geschult und dazu animiert, ihre Umgebung genau zu beobachten.

Wir sind gespannt, welche Fotos uns in den nächsten Wochen aus dem GEC erreichen.

1. Fotoworshop bringt 9 begeisterte Fotografen hervor

Heute haben neun Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren ihre Begeisterung für die Fotografie entdeckt. Die Jungen und Mädchen ließen sich von dem renommierten Fotografen Sebastian Hänel erklären, wie eine Digitalkamera funktioniert und schon gab es kein Halten mehr.

Sebastian Hänel war begeistert: “Die Kinder haben sich so schnell als Gruppe gefunden und waren super konzentriert bei der Sache.” Tatsächlich hatten die Kinder trotz ihrer Verschiedenheit kaum Berührungsängste und fanden sich schnell in Teams zusammen. Jeder war mal Modell und mal Fotograf. Auf diese Weise sind tolle Bilder entstanden und die Kinder aus Charlottenburg, Wedding, Kreuzberg und Tegel haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Das ist gelebte Integration.

Spontan wurde ein zweiter Termin zwischen den Kindern und Sebastian Hänel vereinbahrt, denn der Fotograf ist von dem hohen Potential dieser Gruppe überzeugt. Nächsten Dienstag geht es weiter und fast alle Kinder kommen wieder. Denn der Workshop ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung in ihrem Ferienalltag.

Sechs Kinder konnten keine eigene Digitalkamera zu dem Workshop mitbringen. Ihnen konnten die Berliner Stadtmission leihweise eine Kamera zur Verfügung stellen. Jedem Kind soll die Möglichkeit gegeben werden, sich am Projekt “Zwischen Himmel und Hölle” zu beteiligen.

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